UEFA Women’s Europa Cup – Hinspiel gegen die Schwedinnen
Was soll ich sagen? Ich bin nicht wirklich Fußball-Fan. Als kleines Mädle bin ich mit meinem geliebten Opa gerne zu den Spielen der Stuttgarter Kickers gegangen. Nach Degerloch ins Waldau-Stadion oder liebevoll auch Kickers-Stadion genannt.
Als Erwachsene hat mich immer das Sport machen interessiert. Zuschauen am Fernseher – nicht mein Ding. Und Fußball – nee danke.
Und dann? 2003 hab ich mir extra einen Fernseher gekauft, um die Spiele der Frauen-WM zu schauen. Angeschubst hat das meine damalige Clique und mein Wohnzimmer war unser „Public Viewing Spot“. Lustig war das: Birgit Prinz, Nia Künzer, Nadine Angerer, Kerstin Garefrekes, Ariane Hingst und viele weitere, heute noch bekannte Namen. Wir haben voll mitgefiebert. Und es hat sich gelohnt. Das deutsche Team wurde Weltmeisterin und das war ein Wahnsinns-Meilenstein für den Frauenfußball.
Auch die letzte Frauen WM war ein Genuss zum Zuschauen. Was die Fußballfrauen in der Zwischenzeit draufhaben – an Technik, Kraft, Laufstärke, Cleverness, Zuspiel und vielem mehr. Ich find’s beeindruckend. Und ich glaube, den größten Eindruck hat das Spiel hinterlassen, bei dem das deutsche Team im Viertelfinale gut 100 Minuten in Unterzahl gegen Frankreich spielte. Und dann dieses hochdramatische Elfmeterschießen am Schluss. Spannender wie ein Krimi.
Genug der Vorrede – wie war das Spiel gestern? Langweilig. Ich hab mir für dieses Jahr vorgenommen, häufiger mal unsere Frankfurter Mädels live zu erleben. Und das gestern sollte der Auftakt sein. Es war saukalt und wir haben nur noch Stehplätze ergattern können. Aber egal – tolle Stimmung im Stadion am Brentanobad, alle Sitzplätze belegt – die Stehplatz-Tribüne gut gefüllt. Aber leider haben die Schwedinnen die Frankfurterinnen sehr alt aussehen lassen. Ich hatte das Gefühl, die Frankfurterinnen kamen nicht ins Spiel.
Schade – mal sehen, ob ich das Rückspiel auf Eintracht TV anschaue 🧐
Und wie wärs mit weiteren Abenteuern? A Bäumle gepflanzt