Jodeln, Tarzanschrei und ganz viel Gemeinschaft
In Sachsenhausen wurde gejodelt – und wie!
Vor dem NOX Wasserhäuschen gab es gestern einen mehrstimmigen Abend mit viel Lachen und berührenden Momenten. Wer dachte, Jodeln sei nur etwas für die Berge, wurde hier eines Besseren belehrt. Ein kleines Abenteuer, das zeigt, wie vielfältig es im Quartier sein kann.
Ich habe die Veranstaltung auf nebenan entdeckt – und war sofort begeistert. So schnell kann’s gehen:
„The Jodel Experience“ – Jodeln für Anfänger*innen – mitten in Sachsenhausen.
Und ja, ich gebe es zu: Ich war neugierig, ein bisschen aufgeregt und sehr bereit für ein kleines Abenteuer. Denn ich singe gern.
Gegen 18 Uhr waren bereits rund 30 bis 40 Menschen angekommen, vor dem NOX Wasserhäuschen in der Holbeinstraße. Eine bunte Mischung aus Nachbar*innen, Neugierigen und Gesangsenthusiast*innen. Die Stimmung war von Anfang an warm und offen.
Angeleitet wurden wir von Johanna Milz und Liese Lyon vom Jodlclub – zwei Frauen, die nicht nur jodeln können, sondern auch ganz prima anleiten und die Stimmung bereiten.
Los ging’s mit dem berühmten Tarzanschrei (ja, wirklich!). Der ist nämlich ursprünglich ein verfremdeter Jodler. Erinnert ihr euch an Johnny Weismüller? „Aaaaaihaihaaaaaihaihaaaaa!
Also: Einmal tief Luft holen, Mut zusammennehmen – alles brüllte den Tarzanschrei – und schon war das Eis gebrochen.
Und dann wurde es richtig schön.
Wir haben drei verschiedene Jodler gesungen, erst einstimmig, dann mehrstimmig. Und jedes Mal, wenn die Stimmen sich übereinanderlegten, war das wirklich so schön. Wir waren alle voll berührt. Gänsehaut inklusive. Wie ein kleiner Alpenchor – nur ohne Alpen 😂
Es war so easy. Niemand musste etwas können, wir haben einfach losgelegt. Und Johanna und Liese haben uns mit so viel Freude und Leichtigkeit durch den Abend geführt, dass man gar nicht anders konnte, als mitzuschwingen.
Apropos: Organisiert wurde das Ganze vom DemokratieKiosk zusammen mit dem Jodlclub (https://demokratiekiosk.de/jodlklub/). Der Demokratiekiosk ist ein Projekt, das Orte im Quartier in kleine Bühnen für Begegnung, Austausch und Mitgestaltung verwandelt.
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